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Fräulein Stark kehrt zurück

Am Mittwoch, 29. November, 20 Uhr, kehrt das Hör-Drama Fräulein Stark nach der Novelle von Thomas Hürlimann auf den Spielplan des Theaters St.Gallen zurück. Die Produktion in der Regie des Schweizer Theatermachers Georg Scharegg war im März 2017 in der Lokremise uraufgeführt worden.

Auf der Bühne wird Hürlimanns Novelle als Hör-Drama inszeniert. Die eigentliche Handlung ist die Aufnahme in einem Hörspielstudio, in dem sich neben dem Regisseur und Tonmeister mitsamt Praktikantin zwei professionelle Sprecher eingefunden haben. Die Kritik sprach nach der Uraufführung von der wunderbaren Idee, „Thomas Hürlimanns bildstarke, sinnliche Sprache, sein szenisches Talent und seinen humoristischen bis klamaukigen Ton als Hörspiel zu inszenieren“. Das Stück wurde gelobt als „lustvolles Theater der Dekonstruktion“.

Thomas Hürlimann blendet in seiner 2001 erschienenen Novelle zurück in die 1960er Jahre: Ein Sommer in einer Klosterbibliothek, der Stiftsbibliothekar hat seinen Neffen zu Besuch. Der Junge soll Filzpantoffeln an die Besucher austeilen, damit der Boden keinen Schaden nimmt. Bald jedoch merkt der Pubertierende, dass sich ihm in der Bibliothek neue Welten öffnen – die Welt der Bücher und die des anderen Geschlechts. Fasziniert beginnt er zu lesen. Und er wagt das Unerhörte: scheue Blicke unter die Röcke der Besucherinnen zu werfen. Eine ganz eigene Vorschule der Erotik!

Wiederaufnahme: Mittwoch, 29. November 2017
Zeit: 20 Uhr
Ort: Lokremise
Inszenierung: Georg Scharegg
Ausstattung: Markus Karner
Sounddesign: Jonas Knecht
Dramaturgie: Armin Breidenbach
Fräulein Stark: Maja Stolle
Hörspiel-Regisseur/Stiftbibliothekar Katz: HansJürg Müller
Bub/Erzähler: Fabian Müller
Hörspiel-Praktikantin/Bub 2 | Hanni: Anna Blumer
Tonmeister: Matthias Albold
Soufflage/Gesang: Dorothea Gilgen

Weitere Vorstellungstermine: 3. Dezember 2017, 17 Uhr; 9., 10., 15., 19. Dezember 2017 jeweils 20 Uhr