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Geberit legt bei Umsatz und Gewinn zu

Der Joner Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im ersten Quartal 2018 den Umsatz währungsbereinigt um 4,7 Prozent auf 823,1 Millionen Franken gesteigert. Der Gewinn erhöhte sich um 14,5 Prozent auf 175,7 Millionen Franken.

Der Umsatz zog gegenüber dem Vorjahr um knapp 12 Prozent auf 823,1 Millionen Franken an, bereinigt um Währungseffekte ergab sich ein etwas bescheideneres Plus von 4,7 Prozent. Die Verkäufe wurden von positiven Währungseffekten in der Höhe von 51 Millionen gestützt, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Das Umsatzwachstum sei einerseits auf das positive, aber noch immer gemischte Umfeld in der Bauindustrie und andererseits auf die „erfolgreiche Marktbearbeitung“ zurückzuführen.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA erhöhte sich um gut 12 Prozent auf 245,4 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 10 Basispunkte auf 29,8 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dieser Kennwert im Jahr 2018 nicht mehr von Einmalkosten im Zusammenhang mit der Sanitec-Akquisition beeinflusst.

Das zum Vorjahr angestiegene operative Ergebnis profitierte von den höheren Volumina sowie von kontinuierlichen Effizienzsteigerungen, wie Geberit schreibt. Negativ wirkten sich dagegen höhere Rohmaterialpreise sowie tarif- und kapazitätsbedingt gestiegene Personalkosten aus. Der Reingewinn erhöhte sich um über 14 Prozent auf 175,7 Millionen.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 807 Millionen, für den EBITDA bei 237 Millionen und für den Reingewinn bei 170 Millionen Franken.

Für das Gesamtjahr 2018 hätten sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2017 im März nicht wesentlich verändert, heisst es zum Ausblick. Die Bauindustrie sollte sich im Jahr 2018 insgesamt positiv, jedoch je nach Region, Markt und Bausektor weiterhin stark unterschiedlich entwickeln.

Die Rohmaterialpreise dürften im zweiten Quartal weiter leicht steigen und sich damit im ersten Halbjahr 2018 über denjenigen der Vorjahresperiode bewegen, heisst es zudem.