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Juso pöbelt gegen Tschirky

Der St.Galler Juso-Präsident Andri Bösch tritt nicht zum 2.Wahlgang für den Stadtratsitz des verstorbenen Nino Cozzio an. Somit sind nur noch zwei Kandidaten im Rennen: Boris Tschirky (CVP) und Sonja Lüthi (GLP). Bösch beleidigt indes Tschirky als «nicht tragbar für die Stadt».

Die St.Galler Juso wollen nicht mit ihrem Präsidenten Andri Bösch für den 2. Wahlgang der Stadtratswahlen antreten. Sie sehe ihr Resultat im ersten Wahlgang als Gewinn und wolle sich jetzt ihren nächsten Projekten widmen, schreibt die Partei.

Die Jungsozialisten wollen aber «mit allen Mitteln verhindern, dass Boris Tschirky (CVP, links im Bild) gewählt wird». Dieser sei zu weit rechts. Darum müssten alle Stimmen an Sonja Lüthi (GLP, rechts) gehen. «Tschirky politisiert klar rechts und ist für diese Stadt nicht tragbar», so Bösch über Boris Tschirky.

Neben dem Degersheimer hat schon Jürg Brunner von der SVP seine Kandidatur zurückgezogen. Ebenfalls nicht zum 2. Wahlgang antreten wird die im 1. Wahlgang chancenlose Ingrid Jacober von den Grünen. Überraschend hat sich auch der Schweizerdemokrat Roland Uhler für den 2. Wahlgang angemeldet.

Nach dem 1. Wahlgang hatte Boris Tschirky die meisten Stimmen erreicht, gefolgt von Sonja Lüthi. Andri Bösch belegte den zweitletzten Platz der 5 Kandidaten. Der 2. Wahlgang wird am 26. November durchgeführt.