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KKS schliesst Kandidatur nicht aus

Letzte Woche ging die Landesregierung auf Tuchfühlung mit der St.Galler Bevölkerung. Mit dabei war Ständerätin Karin Keller Sutter, die potenzielle Nachfolgerin von Parteikollege Johann Schneider-Ammann. Entgegen früherer Aussagen schliesst «KKS» eine eigene Kandidatur nicht mehr explizit aus.

Der Bundesrat tagte letzte Woche in St.Gallen. Im Pfalzkeller hatte die Bevölkerung anschliessend Gelegenheit, mit der Landesregierung in Kontakt zu treten. Sehr beliebt war dabei eine Lokalmatadorin, die (noch) gar nicht Bundesrätin ist: Karin Keller-Sutter stand gemäss verschiedenen Medienberichten dem Besuch aus Bern auffällig nahe.

Das «SRF» sprach sowohl Keller-Sutter als auch ihren Vorgänger in spe, Amtsinhaber Johann Schneider-Ammann, auf die bundesrätlichen Ambitionen der 54-Jährigen an. Schneider-Ammann versuchte sich in rhetorischen Ausflüchten, während Keller-Sutter eine eigene Kandidatur zumindest nicht mehr explizit ausschloss.

So wird in der Ostschweiz die Hoffnung genährt, dass die beliebte Magistratin dereinst doch noch unsere Region im Bundesrat vertreten wird. Höchste Zeit wäre es für eine Ostschweizer Vertretung: Der letzte hiesige Bundesrat hat sich schon vor rund acht Jahren aus dem Gremium verabschiedet - Hans-Rudolf Merz sagte 2010 "Adieu". Und mit KKS steht eine Kandidatin in den Startlöchern, die geeigneter kaum sein könnte.