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Kranzrede feiert Uraufführung

Bei den 12. St.Galler Festspielen (23. Juni bis 7. Juli) präsentiert die Tanzkompanie des Theaters St.Gallen die Uraufführung Kranzrede am Mittwoch, 28. Juni, in der Kathedrale. Das Tanzstück von Choreograf Jörg Weinöhl bildet den Abschluss der Tanztrilogie über das Sprechen und Schweigen.

Das Basler Ensemble für Alte Musik thélème und Domorganist Willibald Guggenmos begleiten Kranzrede musikalisch mit weltlicher und geistlicher Musik von Heinrich Schütz. 

Die Kranzrede, der Richtspruch des Zimmermanns bei der Aufrichte, ist ein Moment des Innehaltens, wenn der Dachstuhl aufgestellt und somit die äussere Form eines neuen Hauses fertiggestellt ist. Zugleich verkörpert der beim Richtfest dem Dach aufgesetzte geschmückte Kranz die guten Wünsche für die zukünftigen Bewohner.

Der deutsche Choreograf und Grazer Ballettdirektor Jörg Weinöhl wird mit der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen den Beziehungen zwischen Form und Inhalt nachspüren und sich besonders mit dem Körper als Tempel des Geistes beschäftigen.

Datum: Mittwoch, 28. Juni 2017
Zeit: 21 Uhr
Ort: Kathedrale
Choreografie: Jörg Weinöhl
Kostüm: Marion Steiner
Licht: Andreas Enzler
Dramaturgie: Marius Bolten
Orgel: Willibald Guggenmos
Gesang: thélème

Tanzkompanie des Theaters St.Gallen: Genevieve O'Keeffe | Lorian Mader | Emily Pak | Lorenzo Ruta | Ana Sánchez Martínez | Carlotta Squeri | Alberto Terribile | Jens Trachsel

Weitere Vorstellungen: 29. Juni und 3. Juli, jeweils 21 Uhr

Tickets und Infos: www.stgaller-festspiele.ch