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Nationalrat: Paganini folgt auf Büchler

Jakob Büchler tritt per 9. März 2018 aus dem Nationalrat zurück. Dies hat er gestern Nationalratspräsident Dominique de Buman mitgeteilt. Die CVP des Kantons St.Gallen dankt Büchler für die grosse politische Arbeit, die er während 30 Jahren geleistet hat. Nachrücken in die grosse Kammer in Bern wird Olmadirektor Nicolo Paganini.

Während insgesamt 30 Jahren engagierte sich Köbi Büchler (links im Bild) aktiv in politischen Ämtern auf Kantons- und Bundesebene. Von 1988 bis 2003 vertrat der Schänner das Linthgebiet und die CVP im St.Galler Kantonsrat. 2001/2002 hatte er die ehrenvolle Aufgabe, diesen Rat zu präsidieren.

Seit 2003 im Nationalrat
2003 wählten ihn die St.Galler Stimmberechtigten in den Nationalrat. Dort profilierte sich Köbi Büchler rasch. Schwerpunkte setzte er in der Landwirtschafts- und in der Sicherheitspolitik. Von Beginn an war er Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission, die Büchler in den Jahren 2011/2012 auch präsidierte.

Die Geschäfte zu Armee, Grenzwachkorps und Zivildienst steckten das breite Spektrum ab. Umfangreiche Investitionen in die Ausrüstung der Armee waren zu tätigen wie auch bedeutende Anschaffungen wie die neuen Aufklärungsdrohnen, das geschützte Mannschaftstransportfahrzeug sowie neuzeitliche Kommunikations- und Führungssysteme. Im Verlaufe seiner Amtszeit begleitete der Sicherheitspolitiker drei Armeereformen konstruktiv und kritisch.

Stark in Sicherheitspolitik engagniert
Auch bei Volksabstimmungen im Bereich Sicherheitspolitik engagierte sich Köbi Büchler stark. Dementsprechend freuten ihn der Ja-Anteil von 78 Prozent für die Weiterführung der allgemeinen Wehrpflicht sowie die 57 Prozent Nein-Stimmen zur Waffenverbotsinitiative mit. Weniger Freude hatte Büchler am Nein des Volkes zur Beschaffung des neuen Kampfflugzeuges «Gripen».

«Nach 30 Jahren Politik ist es nun aber Zeit für den Rücktritt», erklärt der 65-Jährige. «Das Rad der Politik dreht sich immer weiter, eine Politkarriere hat aber ein Ende. Mein letzter Tag im Parlament ist der 8. März 2018.» Patrick Dürr, Präsident der CVP des Kantons St.Gallen, würdigt Büchler als profilierten und integeren Sachpolitiker von nationaler Wertschätzung. «In Sicherheitsfragen hatte er nicht nur in der CVP-Fraktion die Themenführerschaft, sondern fand beim ganzen Parlament Gehör.»

Olmadirektor folgt nach
Die formelle Bestätigung durch die St.Galler Regierung vorausgesetzt, übernimmt Nicolo Paganini den freiwerdenden Nationalratssitz. 2015, bei den letzten Wahlen in die grosse Kammer, erreichte der Olmadirektor den ersten Ersatzplatz auf der CVP-Liste. «Wir freuen uns, dass mit Nicolo Paganini eine Persönlichkeit aus der Agglomeration St.Gallen im Nationalrat Einsitz nimmt», erklärt CVP-Präsident Patrick Dürr.

Der angehende Nationalrat möchte sich insbesondere einsetzen für die Anliegen der KMU, für die Interessen der Ostschweiz und für die nachhaltige Sicherung der Altersvorsorge. «Und je nach Kommissionszuteilung bin ich auch gern bereit, mich in neue Themen „reinzuknien“, erklärt der Abtwiler.