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Raiffeisen erzielt Rekordgewinn

Die St.Galler Raiffeisen-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 in allen Geschäftsbereichen zugelegt und weist mit 917,1 Millionen Franken einen neuen Rekordgewinn aus.

Zum starken Gewinnanstieg trug auch der Verkauf der Beteiligungen am Versicherer Helvetia und dem Bankensoftware-Unternehmen Avaloq bei. Im Hypothekargeschäft konnte Raiffeisen im vergangenen Geschäftsjahr erneut schneller als der Markt wachsen.

Unter dem Strich resultierte 2017 ein Gewinn von CHF 917,1 Mio, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 22% entspricht. Der Geschäftserfolg verbesserte sich gar um 30% auf 1,11 Mrd, teilte Raiffeisen am Freitag mit.

Insgesamt erwirtschaftete die Gruppe einen Gesamtertrag von CHF 3,31 Mrd, was einem Anstieg um 6,5% enstpricht. Im wichtigsten Geschäft der Gruppe, dem Zinsengeschäft, legte der Netto-Erfolg dabei um 1,3% auf 2,25 Mrd zu. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte um 5,9% auf 494,3 Mio gesteigert werden.

Der Handelserfolg erhöhte sich um 1,1% auf CHF 230,4 Mio. Einen starken Anstieg verzeichnete auch der übrige ordentliche Erfolg, der 337,0 Mio (+73%) betrug. Über diese Position seien die Aufwände in Zusammenhang mit der Erneuerung der Kernbankensysteme bei Raiffeisen und Notenstein La Roche aktiviert worden, so Raiffeisen. Der Verkauf der Beteiligungen von Helvetia und Avaloq sowie weitere Positionen führten zudem zu einem ausserordentlichen Beitrag von 119,4 Mio.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil mit einem Plus von 1,3% auf CHF 2,01 Mrd nur leicht. In der Folge verbesserte sich die Cost/Income-Ratio um 3,1 Prozentpunkte auf 60,8%.

Im Hypothekargeschäft war die Raiffeisenbank weiterhin schnell unterwegs. Die Hypothekarforderungen legten um 4,3% auf CHF 172,6 Mrd zu. Raiffeisen halte nun einen Marktanteil von 17,5% nach 17,2% im Vorjahr, so die Bank. Die verwalteten Kundenvermögen (AuM) stiegen um 3,4% auf 209,6 Mrd.

Für das laufende Jahr erwartet die Raiffeisen-Gruppe bei einer sich weiter erholenden Konjunktur ein vergleichbares Wachstum im Kerngeschäft wie 2017. Das "anspruchsvolle Marktumfeld mit anhaltenden Negativzinsen" lasse aber erwarten, dass das herausragende Resultat 2017 kaum übertroffen werde, schreibt die Bank.