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Schlossfestspiele finden statt

Vor zwei Jahren fehlten der Genossenschaft Werdenberger Schloss-Festspiele Sponsoren und Spielort. Das bittere Ende wurde im letzten Moment abgewendet, und so feiert am 2. August «La Traviata» Premiere. Allerdings nicht im, sondern vor dem Schloss Werdenberg. Noch gibt es Tickets.

1985 fand mit «Der Wildschütz» die erste Produktion der Werdenberger Schloss-Festspiele im Innenhof des gleichnamigen Schlosses statt. Im Abstand von drei Jahren folgten u. a. «Die Zauberflöte», «Carmen», «Tosca» oder «Fidelio».

2016 sah es so aus, als ob die 2015er Aufführung «Die verkaufte Braut» die letzte gewesen sein sollte: Der Absprung der St.Galler Kantonalbank als Hauptsponsor sowie verschärfte Bau- und Sicherheitsvorschriften trieben die Genossenschaft beinahe zur Selbstauflösung.

Nachdem sich aber der Oberrieter Filmemacher Kuno Bont für den Erhalt stark gemacht hatte, konnte die Auflösung abgewendet werden. Bont steht heute als Direktor und Regisseur den Werdenberger Schloss-Festspielen vor, und so kann am 2. August «La Traviata» aufgeführt werden (total zehn Aufführungen bis am 18. August).

Markanteste Änderung gegenüber den vergangenen Jahren ist der neue Festspielort: Statt im Schlosshof steht die Bühne nun am Werdenbergersee – mit dem Schloss als Hintergrund. Bereits sind 90 Prozent aller Tickets verkauft, es gibt aber noch vereinzelte unter latraviata18.ch