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Trütsch referierte am 1. Hotellerietag

„hotels-stgallen-bodensee.ch“, der Hotelierverein der Destination St Gallen-Bodensee, hat am 23. Oktober im Innovationspark „Startfeld“ den ersten St.Galler Hotellerie-Tag durchgeführt. Dabei wurde v. a. die wirtschaftliche Bedeutung und die Dynamik der Branche für St.Gallen und die Region zum Thema gemacht. Referent war SRF-Bundeshausredaktor Hanspeter Trütsch.

Am ersten St.Galler Hotellerie-Tag war der TV-Bundeshausredaktor Hanspeter Trütsch zu Gast. Dabei gab er mit seiner kritischen Aussensicht der Ostschweiz einige Inputs an die Adresse aller Vertreter der Politik und des Tourismus der Region St. Gallen-Bodensee: Er hielt ein Referat zum Thema: „Die Ostschweiz – wirklich vergessen oder verkannt? Denkanstösse aus nationaler Sicht“.

An der ersten solchen Tagung des Regionalverbandes wurden ausserdem die wirtschaftliche Bedeutung und die Dynamik der Hotelbranche für den Standort St.Gallen und die Region verdeutlicht: In 76 Hotelbetrieben werden 1872 Gästezimmer angeboten und pro Jahr rund 400'000 Übernachtungen gezählt. Die Hotellerie ist das Rückgrat des Tourismus und erbringt die grösste Wertschöpfung. Davon profitieren die weiteren touristischen Leistungsträger sowie das Gewerbe und die Lieferanten.

In den letzten fünf Jahren sind alleine in der Stadt St.Gallen 489 zusätzliche, neue Hotelzimmer auf den Markt gekommen oder geplant worden. Neue Kongressräume in den Hotels Einstein, Oberwaid, Säntispark und one66 stehen zur Verfügung. Diese Investitionstätigkeit belebe die Bauwirtschaft und zeige, dass man grosse Chancen in der Entwicklung des Tourismus sieht, heisst es seitens „hotels-stgallen-bodensee.ch“.

Der Vorstand des Hoteliervereins forderte ausserdem alle Akteure des Tourismus – Gastgewerbe, Gewerbe, Stadt und Kanton St.Gallen, Katholische Administration und St.Gallen-Bodensee Tourismus – auf, bei allen Projekten der Innenstadt, des Unesco-Stiftsbezirkes und bei den räumlichen Tourismusentwicklungskonzepten des Kantons St.Gallen, enger zusammenzuarbeiten.

An der Veranstaltung ging ein Dank an die anwesende Präsidentin des Stadtparlaments, Franziska Ryser, für den Beschluss des Parlaments der Stadt St.Gallen, in der Destination ab 1. Oktober ein City-Ticket für alle übernachtenden Hotelgäste einzuführen. Ebenfalls wurde Regierungsrat Bruno Damann für die finanzielle Förderung des Tourismus gedankt.

Die Stiftung „förderraum“, eine soziale Institution für Menschen mit Beeinträchtigung, die insbesondere in Hotels und Gastbetrieben die Integration in die Wirtschaft ermöglicht, bereitete den Gästen einen originellen Apéro riche im „Startfeld“.