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Vollknoten St.Gallen soll kommen

Am St.Gallen Symposium sagte Bundesrätin Doris Leuthard ihre Unterstützung für den Vollknoten St.Gallen zu. Dieser soll die Zugverbindungen ausbauen und einen besseren Anschluss des Regionalverkehrs ermöglichen.

Als «nicht akzeptabel» bezeichnete die St.Galler Regierung die Pläne des Bundesrats zum Bahnausbau 2035. Die Regierung akzeptiere nicht, dass «kein St.Galler Projekt Aufnahme in die Vorlage gefunden» habe. Das war im Januar 2018. Sie pochte vor allem auf die Umsetzung des Vollknotens St.Gallen und der damit verbundenen Angebotsverbesserung im Bahnverkehr.

Seit dieser Kritik haben diverse Gespräche stattgefunden, die nun offenbar Wirkung zeigen, schreibt srf.ch. Verkehrsministerin Doris Leuthard sagte im Rahmen des St.Gallen Symposium erstmals öffentlich, dass sie den Vollknoten St. Gallen unterstütze. Dies bedeutet: eine schnellere Verbindung von Zürich nach St. Gallen und bessere Anschlüsse an den Regionalverkehr.

Mitte Juni wolle Leuthard den Gesamtbundesrat für die Aufnahme des Vollknotens St. Gallen in den Bahnausbauschritt 2035 gewinnen, anschliessend komme die Vorlage ins eidgenössische Parlament, so srf.ch. Es sind also noch einige Hürden zu nehmen, bis die Ostschweiz definitiv den Zuschlag für den Bahnausbau bekommt. Allerdings sei das öffentliche Zugeständnis heute ein wichtiges Signal, sagte der St. Galler Regierungsrat Bruno Damann am Donnerstag an der Pressekonferenz.